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Nordkapp

Reisen

Reise nach dem Nordkapp!

16.Juni 2011 Donnerstag in Niedergösgen Abfahrt mit dem Wohnwagen Wilk und Ford Maxi S 2,5L. Das Wetter schön bis bewölkt Fahrt bis Hanau Übernachtung auf dem Zeltplatz Bärensee. Schön und grosszügig angelegt, alles OK. Das Nachtessen im Restaurant, nach Schweizer Art ein kleinwenig zu faad. (370Km )

Freitag weiter Richtung Lüneburger Heide respektive Soltau, Wetter wie gestern. Im Zeltplatz auf dem Simpel wie der genannt wird ist ein Positiver empfang an der Rezeption bereitet worden. So ein Platz von steril haben wir noch nicht gesehen (eindrücklich ) Könnte man eine Woche Ferien verbringen mit vollem Programm. (430Km )

Samstag Aufbruch nach Dänemark in Odense wird übernachtet. Der Platz einfach, um ein Seelein mit vielen Seerosen. Beim aufstellen giesst es wie aus kübeln alles nass. Zum Znacht mal aus eigener Küche (Risotto mit Pilzen und einen Gamay Romand von zu Hause. Die Sanitären Anlagen sind klein aber sauber. Es kostet auch was (Warmwasser). Sonntag verbrachten wir einer Velotour in die Stadt. Die Radwege sind wunderschön und mit separaten Beschilderungen. Nachtessen Käseschnitten mit Spiegelei vom Grill und eine Flasche weissen La Côte. (390Km)

Montag weiterreise nach Schweden, die Seitenwind (Windstärke 9) sind sehr stark man wird geschüttelt wie ein Verdingbub. Der Luftdruck und gute Pneu am Hänger scheinen wichtig. Es ist imposant über die beiden Dänisch- Schwedische Meerbrücken 3,9Km ca. 160,- Fr für beide Brücken mit Hänger natürlich. Ankunft in Varberg, Riesiger Zeltplatz (macht einem fast angst) Für alles ein Bätch, fast noch fürs Sch…. Sprache an der Rezeption nur Englisch, "Weisch wie". (430Km )

Dienstag die nächste Station wird in angriff genommen. Das Wetter bewölkt mit wenig bis keine Sonne. Tempomat auf 85Km eingestellt nach GPS Flotte Fahrt bis Strömstad, kurz vor der norwegischen Grenze Seeläter Camping, ein riesiges Grundstück. Velotour in die Stadt unternommen bei schönstem Sonnenschein. (230Km)

Mittwoch Start Richtung Hunderfossen bei Lillehammer mit schönem Wetter. Durch Oslo lief es wie Geschmiert nur ein bisschen hektisch. Haben zwischen Lillehammer und Hundefossen eine Bergfahrt gemacht genau nach GPS.  Es herrschte ein riesen Aufruhr Mutters Silberkarte war verschwunden, nach langem suchen doch noch gefunden sie war zwischen den Polstern runter gefallen beim Bezahlen der Autobahngebühr. Der Platz ist riesengross, die Platzeinteilung ist nicht klar, in Norwegen soll der Abstand zwischen denn Gespannen 3Meter sein??. Besichtigung der Abfahrtspisten und gleichzeitig eingekauft mit dem Velo.

Donnerstag  Heute Besichtigung der Bobbahn ist eindrücklich. beim anschieben der "Sommerschlitten" geholfen, beim letzten Schlitten war ich noch alleine 20" war die Startzeit, der Auslauf steigt ca. 20meter. Was man im Fernseher gar nicht einschätzen kann. Mein Englisch macht schon merklich fortschritte, ja wenn es nicht anders geht !!. Gestern Temperatur 20°Cels (330Km ) Heute T 16°Cels teilweise Regen.

Freitag geht es weiter nach Asen, eine Hauptstrasse Reise ohne Autobahn und viele Baustellen mit Schlaglöcher und langsam-fahr Schikanen. Das  noch alles im Wohnwagen am Platz war ist ein Wunder bei einer Km Leistung von 400Km. Nun Tagesziel erreicht bei einem Eichhofbier ( noch nicht das letzte). Ein kleiner Campingplatz, aber oho, noch Teppich im WC, kleine Details war früher einen Kuhstall schätze ich. Es regnet leicht. Ob das Schweizerkanal noch lange empfangen wird ist fraglich, die "Schüssel" steht fast senkrecht zum Boden. Die Tage sind schon extrem lange, Taghell bis min 23Uhr, Finster wie bei uns ist es nicht mehr.

Samstag um 9Uhr starten wir zur nächsten Etappe nach Mosjoen. Schnellstrassen wie das Simmental kurvenreich und schmal. Unterwegs treffen wir eine Zürcher Familie mit 2 Buben, die haben eine  Auszeit von 12 Monaten gelöst. Gegend wie in Kanada Wald und Seen und dazu noch Schneeresten. Die Koordinaten führten uns zum Campingplatz Aspnes (ein Wilder) unmittelbar an der N6. Teuer, ein WC, eine Dusche und ein Abwaschtrog. Was solls es muss nicht immer perfekt sein, das Überleben wir auch so. Zurückgelegte Distanz (Km 330 )

Sonntag wäre eigentlich Autofrei geplant. Der beständige Stromunterbruch, mussten zeitweise auf den Final-Matsch der U21 verzichten! Wenn man schon der Anschluss teuer bezahlen muss (ca. Fr.7,00) kann man auf eine lückenlose Spannungsversorgung zählen. So reisen wir halt weiter um unser Frust abzukühlen. Das erste Ziel ist der Polarkreis zu Überfahren 1200m über Meer, da liegt noch Schnee sieht aus wie auf dem Gotthard im Frühling. Landschaftlich so ohne Vegetation (nur Steine, Schneeresten und vertrocknete Sträucher. Nun geht's weiter zu einem Norwegischen Kaffée und ein trockenes Brötchen. Die Strasse wirkt ein wenig breiter > 5m mit Mittellinie (mit 80Km/h befahrbar) Achtung auf die Schlaglöcher und Bodenwellen. Ankunft in Fauske ein wunderschöne Campingplatz (Leivset), gepflegt und sauber. Das geneigte Gelände ist nicht einfach zum Stellen, da wir alten Camper mit der Wasserwaage stellen hat es noch seine Tücken. Jetzt um 20Uhr füllt es sich mit Passanten von Norden und Süden kommend. Wetter Nieselregen und wenig Sonne. (Km250)

Montag am Morgen um 5 scheint die Sonne, seit wann wohl? Keine Wolke, also schönstes Wetter. Um 9 Uhr geht es los zum Ziel Narvik, der nördlichste Hafen der immer Eisfrei bleibt. Eine Fähre überfahrt liegt auch noch vor uns. Flüssiger Verkehr, zwischen 60 und 70Km/h Schneller geht es halt doch nicht. Viele Tunnels Schwarz wie die Nacht, trotz Beleuchtung und schmal ist es auch, es wird immer knapp beim Kreuzen mit Lastwagen. Um 14Uhr erreichen wir den Camping Narvik, kein wunder Platz, Die Sanitärenanlagen lassen zu wünschen übrig, wie es im Führer steht. Zum Znacht gibt es Poulet Schenkel, aus der Schweiz natürlich. Um 22Uhr scheint die Sonne immer noch. (Km250)

Dienstag gehen wir auf den Hausberg (Fagernesfjellet) mit dem Sessellift. Im Winter finden dort Skirennen statt glaube Nachtslalom Damen. Das Wetter ist nicht überragend, bewölkt aber die Sicht auf die Lofoten war gut. Ein Norwegischs Gericht, Kittböller und Kartoffelstock. Zum Abwasch geht es 50meter dann 37 Treppentritte hinunter und 50meter zum Brüneli, zum waschen, Duschen nochmals 50meter weiter.(nie mehr motzen es ist zu weit)

Mittwoch weiterfahrt nach Storslett, ein kleiner Campingplatz mit Sanitären Einrichtungen, sehr sauber aber klein. 2 Saunas wären auch vorhanden aber nicht angeheizt. Kein Fernsehenempfang  kein Satelit vorhanden. Wir campen in der vordesten Reihe direkt am Fyord. Heute auch wieder Berg und Talfahrten bis 10% Steigungen und umgekehrt. Wetter Wolken ,Sonne.(Km366)

Donnerstag starten bei Rieselregen nach Langfjordbotn, kurz vor Mittag sind wir da. Bei Besichtigung der Sanitäranlagen stellen wir fest, noch nicht mal gereinigt, Leitungen und Hähne mit Lecks die notfallmässig mit Lumpen repariert wurden. Es fällt auf das der Platz fast leer ist, also ziehen wir weiter. Die Strasse wird immer mehr Kurvenreicher und schmaler zum neuen Ziel Alta zum Campingplatz Alta River schöner Platz mit Hotelbetrieb. Für uns ungewohnt nur eine Abwaschstelle für einen Verhältnissmässig grossen Campingplatz. Ja und noch ein 16 Amp Automat nach Milchbuch Rechnung, ja aber mit 4 Steckdosen, somit 4 A für jeden, muss ich noch weiter schreiben über dieses Thema unter Alten Campern? Übrigens ganz Norwegen hat der gleiche Verteiler, der unterschied ist 1 oder 4 Automaten(QFI). Wetter unverändert den ganzen Tag. Fernsehempfang "Palleti". (Km 165)

Freitag nun geht es definitiv Richtung Nordkapp, kein Regen keine Sonne. Nach 3Km fängt der Tag schon gut an, eine Baustelle ist angezeigt einen weiteren Km Sackgassen Signal aufgestellt. Das heisst umkehren mit Wohnwagen, also zurück, neuer Anlauf auf der Strasse von gestern zurück nach Alta und auf die N6 weiter. (Keine Umleitung Signalisierung vorhanden) Nun sind wir wieder auf Kurs. 5,5 Meter breit ist die N6  auf der meisten Strecken, so Kurvenreich das die Geschwindigkeit der vorgehenden Tage nicht mehr erreicht wird. Die Dörfer werden immer seltener aber die Rentierherden immer Grösser. Kilometerlang Samen Zäune entlang der Strasse, aber Achtung Plötzlich überqueren doch einige die Strasse. Deswegen sind Lastwagen und Car mit Prellschutz ausgerüstet wie in Australien. Ziel erreicht um 14.00 Uhr in Skarsvag (Kirkeporten Camping) ein schönes Dörfchen mit Hafen am Risfjorden. Wir vermissen immer noch die Sonne um den Sprung zum Nordkapp zu wagen ca. 10 Km weit. (Km 240) Nun haben wir bis da 4'250 Km zurück gelegt in 2 Wochen. Heute Abend geht es ins Camping Restaurant, Menu Rentiersteak bin gespannt? Ja wir haben alles aufgegessen wie es sich gehört. Ein gutes Bier haben auch die Norweger. Um Zehn Uhr reisst der Himmel auf und der Wind hat gedreht, wir wagen es und zirkeln mit dem Auto zwischen Zelten und Wohnmobile zur Strasse. Nach einer halben Stunde haben wir das Nordkapp erreicht. Parkgebühr inkl. Eintritt pro Person 40,-SFr. 30 Cars neben ebenso viele Wohnmobile und PWs. Das "Volk " im Souvenierladen wie im Warenhaus (4 Kassen) verschiedene Restaurant usw. Um das Denkmal ein gedränge zum Fotographieren. Ein Kampf zwischen Deutscher Frau und Holländer Mann geht los wer vom Podest runter soll. Ein Wunder keine Wolke nur am Horizont ein Wolkenband, Alles "Gestochen" Scharf, einmalig. Ein Schaffhauser Ehepaar erzählte uns sie warten schon 3 Tage auf eine solche Situation. Heute sind sie 2 mal hoch gefahren (10Km). Nach Mitternacht geht die Sonne schon wieder nach oben. Im Wohnwagen zurück nach ein Uhr, werden gleich die Fotos auf den Laptop geladen. Um Zwei geht's ins Bett, es war ein langer Tag.
Heute ist Wandertag nach Skarsvag. Es leben einige Leute hier, eine Fischfabrik hat es auch. Drei Fischfangschiffe liegen vor Anker. Ein Mann führt uns eine Riesenkrappe vor die er mit dem Netz für uns aus dem Bassin nimmt. Vielen Dank. Auf dem Heimweg kehren wir noch ein, zu Kaffee, Waffeln mit Moltebeeren (Nordkapp Weihnachts- und Winterhaus)

Sonntag es regnet zur Weiterfahrt Richtung Finnland. Da wir noch NOK haben, Campen wir auf der Norwegischen Seite NAF Camping Karasjok nach dem gleichnamigen Dorf (Samisches Kulturzentrum). Schmalste Strassenbreite Bezeichnung  5,40 Meter. Schöner Zeltplatz ist aber nur halb, Sauber und gepflegt. Wir haben hier ein Samien freilichtmuseum besucht (kleiner Ballenberg). Die Samen müssen sehr kleine Leute gewesen sein, im Vergleich zu meiner Grösse. Heutige Distanz Km 240

Am Montagmorgen Starten wir Richtung Finnland, zuerst geht es zum Coop Brot und Milch muss her. Von einem Zoll sehen wir nicht gerade viel, dann geht's los Kilometer weit schnurgerade aber wellig bis 10% Steig- und Senkungen und das während Stunden. Aber Achtung die Rentiere lauern auf der Strasse Kreuz und Quer. Ein Auto kommt entgegen und blinkt wie gestört ?? Hinter der Kurve das Resultat: eine ganze Herde Rentiere, man sieht sie fast nicht, Strasse grau Rentier grau. Die Landschaft ist eigenartig, Birkensträucher und viel Moorboden und natürlich die obligatorischen Seen, nach 160Km befiehlt das Tom Tom Abzweigung nach links in eine Naturstrasse, das Kreuzen wird schwierig, muss anhalten um ein Sportwagen (alter Triumpf) vorbei zu lassen. Ein paar Meter weiter heisst es wieder halt vier stattliche Rentierböcke auf dem Weg und nehmen sich Zeit auf die Seite zu gehen. Ziel erreicht.  Der Camping Platz Ukonijarvi in Ivalo, wir werden beim Anmelden auf Deutsch begrüsst wenn sie Zeit haben koche ich etwas für Sie und die Mitternacht Sonne geht nicht auf und nicht unter den See ( war dann leider Bewölkt). Nach dem einrichten machen wir einen längeren Fussmarsch durch die Finnischen Wälder und treffen wieder unsere Rentiere (Gibt ein paar wunderbare Fotos). Also zum Znacht gibt es für alle Tische das gleiche Menu, Rentier -geschnetzeltes und Kartoffelstock mit Preiselbeeren zum Nachtisch "können Sie ein Kaffee haben" Sagt die Chefin.

Dienstagmorgen, scheint einen schönen Tag zu werden. Als wir auf der National N75 einbiegen geht es schon wieder los mit den Rentieren. An die haben wir doch gar nicht mehr gedacht bei einer fast 10 Meter breiten und geraden Strasse. Wir treffen alle Sorten Tiere die die Strasse überqueren: Ratte oder Maus, Hase, Fuchs und Rentiere. Wenn ein Auto blinkt heisst es nicht Radar sondern Tiere. A Propos Radar, eingangs Ivalo wird die Geschwindigkeit auf 40 Signalisiert und siehe da die bösen Buben sind mit der Radarpistole am Strassen Rand. Das Resultat wird wahrscheinlich nach Hause geschickt. 200Km nur Wald und mehr oder weniger gerade mit wenigen Kurven und kleine Senkungen. Endlich Rovaniemi in Sicht und somit haben wir auch den Polarkreis überfahren. Campingplatz Ounaskoski erreicht. Unsere Freunde aus dem Grossen Kanton zeigen uns wie man am Empfang ansteht!!.

Mittwoch, schönes Wetter schneller Start in Ounaskoski dann das Malheur nach Margrith sollten wir der N75  folgen das Tom Tom führt uns auf die N78 eine parallel Strasse 2er Klasse, da war während einigen Kilometer die Strasse aufgerissen und noch nicht mit Belag versehen, eine Dreckerei und das Schönste kam noch keine Tankstelle weit und breit. Mit dem letzten Tropfen kamen wir auf die N75 bei Simo, wir waren erlöst und der Hausfrieden kehrte wieder zurück. Im Laufe des Nachmittags hatten wir das Ziel doch noch erreicht. Camping Nallikari in Oulu. Super grosse Anlage mit allem drum und dran. Als Belohnung gab es noch eine Velotour zum Strand mit Besichtigung des Leuchtturms. Zum Tagesabschluss gingen wir ins Hotel Eden Nachtessen (3 Gänger) Tagesleistung 250Km.

Donnerstag, pünktlicher Start fast wie immer Richtung Süden der N75 entlang. Langweiliger geht es nicht. Minimum eine Stunde lang geradeaus nur einige Wellen, keine Rentiere nur eine Maus. Keine Gummi Bärli sondern Ren Spillning (Bärendreck) wird gekaut. Besichtigung eines Museums in Vaskikello von Kirchenglocken. Die grösste war 112 Tonnen bis zur kleinsten mit 12 Tonnen, zum Teil über 100Jahr alt. Halb drei haben wir das Ziel erreicht in Viitasaari über eine Naturstrasse von knapp einen Kilometer (viel Staub). Der Camping Hännilänsalmi mit einem freundlichen Empfang. Minimal Englisch mit Händen und Füssen geht alles. Sehr schöner Platz am Ristinselkä, gepflegt mit Einteilung im Kreis und zwei Stufen von ca. 2 Metern, 16 Amp. Anschluss pro Steckdose. Hauptstrasse wirklich in hörweite. 25° heiss es war der erste Tag, dass wir vor dem Wohnwagen essen konnten. Menu, Bratkartoffeln, Koteletten und Salat (alles einheimisch). Zurückgelegt 260Km.

Freitag, eine lockere Fahrt nach Hartola. Viel " Autobahn "  eine breitere 2 Spurige Strasse mehr ist da nicht vorhanden mit max. 100Km Begrenzung, das ist übrigens auf allen Hauptstrassen der Fall 100 oder 80 Innerorts 50 mit Radar Kamera bei allen Dörfern. Unterwegs sind wir zum Kaffee eingekehrt, noch einheimische Konfitüre gekauft. (€ 4.30) aber Hausgemacht. Kurz nach eins (Finnische Zeit) sind wir schon auf dem Campingplatz Koskenniemi. Platz ist genug, für alle mit Strom. Ausser, mit Klimaanlage ist mit Aufpreis. Ein Riesigen Campingplatz ca. 100m2 nicht Parzelliert, freie Sicht nach Süden und W-Lan funktioniert auch. Bei einer Zeltplatzrunde treffen wir ein Zürcher Ehepaar (auch Rentner) das den Wohnwagen in Niedergösgen Stationiert hat. Die Unterhaltung wird recht lange woher und wohin wie lange schon und noch. Tagesleistung 190Km.

Samstag, Fahrt nach Rastila ein Stadtteil von Helsinki. Es ist alles voll, nur kleine Plätze d.h. die breite ist ca. 4 m bei einer Einfahrt von 45 Grad (genügt vollkommen)  das meiste war Autobahn und somit kein Kommentar. Der Zeltplatz ist ein Durchgangsplatz mit angeschlossener Jugendherberge. Tagesleistung 178Km.

Sonntag, Mit der Metro fahren wir in den Westhafen um eine Überfahrt zu buchen. Anschliessend soll ein Markt besucht werden, am ersten Platz ist ein Sekundhand Markt zu besuchen. Am Osthafen ist ein normaler Markt mit Kleider und Lebensmittel vorhanden. Hier wird noch mit den Alten Mass einheiten gemessen (z.b. nicht ein Kilo, sondern ein Liter Erdbeeren usw.. Ein Bus fährt uns durch die Stadt (Hop on Hop off) mit Kopfhörer auf allen Sprachen vorhanden. Interessant aber für 25€ nicht gerade billig. Müde fahren wir mit der Metro wieder zum Campingplatz. Nach dem Znacht treffen wir wieder Ursi und Fredi zum Kaffee mit Schnaps. Es wird natürlich bis 11 Uhr Fachgesimpelt wie es unter Camper üblich ist.

Montag, kurz vor Mittag starten wir zum Hafen West. Hoffentlich führt uns das Tom Tom zum Ziel. Wie vereinbart sind wir eine Stunde vor Abfahrt auf Platz. Die "Triaschge " ist hoch interessant 12 Kolonnen sind nach Breite, Länge und Höhe eingeteilt vom Velo bis zum Lastwagen. Dann geht es los, eine feine Fahrt. Ein paar Foto auf dem Heck und dann an der Front. Vor dem anlegen sieht man verschiedene die Ihr Wagen suchen auf den Stockwerken, weil sie sich die Bezeichnung am Ausgang zum Treppenhaus nicht gemerkt haben. Beim herausfahren aus dem Hafen ist ein fürchterliches Chaos jeder will der erste in der Stadt sein. Beim zweiten Grünlicht habe ich ein riesen Glück, es waren 2 Spuren ohne Linie somit habe ich einem Finnen die Spur abgeschnitten, der mit einem Hupkonzert reagierte, sonst sind die doch die Ruhe selbst. Glück gehabt!! Nun zum Campingplatz, nach ADAC scheint alles klar. Ebenes Wiesengelände, nein ein Kiesplatz recht grob. Fürs WC muss man den Schlüssel verlangen am Empfang. Der Zeltplatznahmen nennt sich ganz anders wie im Buch (das Stört aber niemand) Dafür ist das Nachtessen im Hotel recht gut und günstig (2 Personen für 40€ Salat, Fisch, Wein und  Kaffee ) Gefahrene Leistung nur 36 Km.

Dienstag, letzte Nacht ging ein fürchterliches Gewitter los, am Morgen stand der Wohnwagen in einem See, eine Schweinerei zum Zusammenpacken. So wurde kurzerhand im Hotel gefrühstückt, war recht gut im Gegensatz zum Platz. (Gar nicht wie im ADAC Führer beschrieben) Die Fahrt war recht eintönig, zeitweise Nieselregen dafür überraschend gute Strasse. Gegen Mittag sind wir schon im Campingplatz Konse in Pärnu. Der Platz ist wie erwartet mehrheitlich geteert, leicht schief und die WC in der Anzahl recht knapp. Am Nachmittag geht's zum Meer und zu einer Stadtbesichtigung. Vom Super modernen Hotel und Einkaufszentrum bis zum einfachen Haus aus der Vorkriegszeit  ist alles vorhanden. Die Strasse in der Stadt sind miserabel, dafür schön angelegte Parkanlagen. Am Abend ist das Wetter wunderschön. Km Leistung 116.

Mittwoch, wieder mal eine Fahrt über eine Grenze ohne Zollhaus nach Lettland. Schlagartig schlechtere Strassenverhältnisse dann eine Grossbaustelle (Naturstrasse mit kreuz und quer Baumaschinen) das mehrere Kilometer. Die Schlaglöcher häufen sich, in einer Ortschaft über Mittag wird eine Baustelle im 3 Minutentakt geregelt bei uns wäre das nicht durchführbar. Allem zum Trotz sind wir um 2 Uhr in Zorgi angelangt. Sicherheitshalber lassen wir das Gespann auf der Quartierstrasse stehen und schauen zu Fuss nach diesem Platz. Camping Labirinti. Aber oha der Chef kommt uns gleich entgegen und zeigt uns die Dusche, das WC die Küche und der Platz. Wir staunen nicht schlecht der Rasen gleicht einem Golfplatz. Das integrierte Gelände ist ein Sportplatz mit diversen Geräten wie Trampolin, Golf, Türoliene, Labirint und vieles andere. Daneben wird ein Bauernhof betrieben mit Kartoffeln und Gemüse. Der Mechaniker (spricht ein wenig Deutsch) ist gerade an einem Russischen Lastwagen zu revidieren nur ein 5 Tönner mit einem Ford Motor der in Lizenz gebaut wurde. Die Bewilligung endet aber Ende Jahr. 3 Traktoren stehen auch herum alle aus dem Osten. Wetter ist super. Km  Leistung 234.

Donnerstag, Bei schönem Wetter Fahrt nach Kaunas, schöne Strasse die Ausstellen fehlen. Es war eigentlich auch keine Fotosujet vorhanden ausser verfallene Bauernhöfe die verlassen wurden aus der Kommunistischer Zeit. Nun zum Campingplatz. In der Stadt Kaunas ein Teerplatz zwei Fussballplätze gross mit Barriere, einen Container mit Zwei WC einer Dusche für die Damen und dieselbe Anzahl für Herren, (nur für schlanke ) ein Vordach mit 2 Spühlbecken, der Hammer war das Chemische WC war am Boden ein Dollendeckel nach abheben war unten die Kanalisation 1,5 Meter tief sichtbar. So kann auch improvisiert werden. 215Km hinter uns gebracht.

Freitag, wieder mal schlechtes Wetter im anmarsch, schöne Strasse (Autobahn mit Landwirtschaftlichen Traktoren und Postauto). Am Zoll auf der polnischen Seite sind Zöllner presents vorhanden. Die Strassen sehr schlecht, Innerorts viele schlechte Flickstellen und Schlaglöcher. Dafür Achtung auf die automatischen Radarkameras, vielfach fehlen wahrscheinlich die 50er Tafeln. Bei Bahnübergängen sind keine Barrieren vorhanden, aber Stopp Tafeln, auffallend war, jeder hält sich dran. Ein grösserer Platzregen überrascht uns. Bei Strassenbreite ohne Mittellinie und Pappeln beidseitig, richtig zum Angst machen da die entgegenkommenden Polen in der Geschwindigkeit nicht "zimperlig" sind. Ankunft Nachmittag in Mikolajki auf dem Platz Wagabunda bei Platzregen. Somit nicht optimale Platzwahl später zu faul zum Wechseln. Das Wetter wird schön und somit eine Ortsbesichtigung fällig. Schönes Städtchen als Touristenzentrum am See (Bootsvermietung, viele "Beizlis" an der Promenade). Die Preise sind recht tief nach unserem ermessen. Trotz schlechtem Wetter und durchgeschüttelter fahrt, 270 Km gefahren.

Samstag, Bewölkt wird der nächste Tag in Angriff genommen, das Durchschütteln wird zur Qual Schlaglöcher im grossen Stiel. Eigentlich gleich wie am Vortag als Dessert noch Naturstrasse so schmal, dass man nicht mal ein Fussgänger überholen kann. Die Einfahrt zum Campingplatz gleicht einem Schuhlöffel immer enger. Beim Empfang müssen wir eine Minute warten (ist doch normal) hinter uns wartet mit erhobener Faust ein einheimischer, die Gedanken sind frei. Der Platz auf den ersten Blick, gepflegter Rasen, Strom vorhanden, Spühlbecken keine und chemisches WC auch keines. Beim nachfragen wo es sein könnte kommt die Arrogante Antwort " Ihr könnt in unserem Restaurant billig essen und somit erübrigt sich der Abwasch". Bei der Dämmerung schleichen 3 Jugendtliche  mit Taschenlampe  um unser Auto, so haben wir gemischte Gefühle  (im ACSI als bewachter Platz!!) nach diesem Zwischenfall ist der Freie Tag erst mal gestrichen und wir werden am Sonntag weiter Fahren. Da Margrith sowieso schmerzen hat an der linken Schulter vom durchschütteln (schwört sie, nie mehr Polen) Km 200 bei bewölktem Wetter.

Sonntag, Die geplante Route wird abgeändert Richtung Poznan viel schönere Strassen in Sicht.Die letzten 30 Km sind eine Baustelle nach der anderen. Umbau von gelber Strasse auf Autobahn. Aber an das kann man sich auch gewöhnen. Mit der Geschwindigkeit kann ich mich schwerlich gewöhnen (einhalten wie in Italien). Wenn die Scheinwerfer auf deiner Spur entgegen kommen und du denkst soll ich bremsen oder schaft er wieder rein in seine Spur (auch Lastwagen). Stadt Camping doch erreicht, beim Eingang  ist ein Portier in Uniform der zuerst die Nummern vom Auto und Wohnwagen aufnimmt und erst dann wird der Schlagbaum aufgemacht. Ja hier herrscht Ordnung, vielleicht können wir diese Nacht besser schlafen. Sonst ist alles erstklassig (Freude Herrscht). Km 240 bei schönem und heissem Wetter.

Montag, Hier war 2010 die Kanu Weltmeisterschaft abgehalten worden. Wunderschöne Anlage. Wir machen eine Velotour um das Gelände, Eine Abfahrtspiste ist auch vorhanden mit alles was dazu gehört (Ratrac, Schilift und Sesselbahn) knapp 300 Meter. Nachts hat es geregnet Tags wurde es schön. Morgen geht es weiter mit der Reise.

Dienstag, Neues Ziel und neues Land bei schönem Wetter geht die Fahrt Richtung Lübben im Spreewald. Auf der Polnischen Seite ist auf der meisten Strecke eine Baustelle, Diese Autobahn wird erst in den nächsten Jahren fertig gestellt. Unterwegs kaufen wir an einem Stand Pfifferlinge fürs Znacht ist das genau das Richtige. Nach dem Grenzübertritt nach Deutschland, ist es eine Wohltat bei solchen Strassen nicht allzu breit aber ohne Löcher und Wellen. Die letzten 100 Metern sind halt doch noch Naturstrasse. Der Campingplatz ist erst um 15.00 Uhr offen. Macht nichts meint der Chef ! Der Platz ist recht, wie im ADAC beschrieben. Dann geht's noch auf einen Stadtumgang zu einem Glaceeis. Heutige Leistung 260 Km.

Mittwoch, Es regnet schwach, trotzdem gehen wir zum Hafen und siehe da auf dem ersten Ausflugsschiff sitzen schon die ersten Gästen. Wir lösen auch eine Fahrt von 2 Stunden für 10€ und ein Radler für 1€ nach einer Viertelstunde geht's los, mit dem Stachel ist es eine gemächliche Fahrt die auch der Margrith behagt. Schleusen auf der Spree 30 Cm hoch geht es bergab in den Hauptfluss an Schrebergärten vorbei (Gartensiedlungen) sind fast kleine Villen. Nach einer Stunde gibts einen Halt vor einem Kiosk, Bedienung direkt auf das Boot, Bockwurst oder Schmalzbrot auf dem Menu, anschliessend geht's gemächlich weiter. Nach 2 Stunden erreichen wir den Ausgangshafen. Am Abend leisten wir uns in der Stadt im Hafenrestaurant ein Fischmenu (Sander und Lachs mit Beilage und natürlich ein Espresso mit Wodka speziell) Nur Velo Kilometer.

Donnerstag, Es rieselt, wir brechen auf nach dem Erzgebirge mit der Hoffnung etwas zu sehen. Trotz Wetter sieht der Wald immens aus, um eine gute Foto zu machen müsste man fast ein Helikopter haben. Die Autobahn wirkt fast langweilig Belag top eben nur, auf die Steigungen muss man aufpassen obwohl nur 50 bis 100 Meter hoch haben die schweren Lastwagen mühe das Tempo zu halten aber bergab da lassen sie sausen und überholen wieder. Ein Thema für Herr Giezendanner über Elefantenrennen. Dank der Führung vom Tom Tom finden wir den Campingplatz dort wo die Hasen und Füchse einander Gute Nacht wünschen. Abgeschieden an einem Seelein da haben die Dauercamper ein super Ort entdeckt, mit einem Beizli mit einer netten Wirtin. Neuere Sanitäre Anlage, am Eingang ein Schuhgestell für die Dreckigen Schuhe zum Wechseln (was am Morgen sehr wichtig wurde). Der Platz ist in Lindau/Schneeberg und heisst Lindau ist im ADAC schlecht bewertet. Zurückgelegte Strecke 260Km

Freitag, Es regnet Bindfäden! Um 8 Uhr kommt die Bäckersfrau mit Backwaren und Eier wie früher. Nach dem Frühstück wird abgebrochen natürlich mit Regenschutz und Wetterhut. Einige Kilometer bis zur Autobahn, wieder Wälder und riesige Felder mit Frucht, Kartoffeln und Hopfen. So reisen wir durch das Erzgebirge. Fichtelgebirge und den Freistaat Bayern. Nach dem das Schlechte Wetter weiter andauert, fahre ich durch. Nach dem Land Baden Württemberg in Aitrach Camping Iller, scheint in Niederländischer Hand zu sein. Aufstellen mit Regenschutz und Hut, zum Glück geht es schnell Gelände eben, Steckdosenkasten daneben. Gefahren doppelte Ration 490 Km 2 mal Stau um München.

Samstag, Da wir die ganze Nacht mit rieselregen gesegnet waren ist klar wir reisen heute schon nach Hause. Zum zusammen packen regnet es Bindfäden. Am Bodensee angelangt sind wir nicht bereit noch den Oesterreichern ein Transitpixel zu Zahlen und reisen auf der Normal Strasse durch die Stadt. In der Schweiz was für eine Wohltat zu Hause zu sein, auch das Wetter hellt auf alles in Ordnung, das Haus steht noch und die Fische kommen zur Begrüssung an den Weiherrand. Es war eine schöne Reise. Die letzten 240 Km zurück gelegt.

Fazit: 8439 Km , 1160L Benzin95,  Kein Motorenoel verbrauch, Keine Panne
5 Wochen und 2 Tage unterwegs, bei mittelmässigen Wetter

Links:
Campingführer ADAC
Campingführer ACSI       www.acsi.eu
Staat, Städte, Völker      www.Wikipedia.org
TCS                              www.tcs.ch